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 Spurlos verschwunden

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PanikFussel

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BeitragThema: Spurlos verschwunden   Di März 25, 2008 10:44 pm

SPURLOS VERSCHWUNDEN


Kapitel 1

,,AAAAH!" Vor Schreck ließ ich fast die Gläser fallen. Ich konnte sie gerade noch so auffangen und auf dem Tisch platzieren. ,,Man, was ist denn jetzt los?" Ich drehte mich zu Larissa um, die im Gartenstuhl saß und mit offenem Mund die aufgeschlagene Zeitung anstarrte. ,,Hallo?! Erde an Larissa!" Langsam bekam diese ihre Fassung wieder. ,,Jessica! Lies dir das durch!" Sie reichte mir die Zeitung. Nachdem ich die Schlagzeile gelesen hatte, klappte auch mir der Mund auf.


PANIK SPURLOS VERSCHWUNDEN


Die Band ,,Panik" ist seit Samstag spurlos verschwunden. Nachdem sie nicht zu einem Fototermin erschienen waren, und auch am Abend und am nächsten Tag nicht aufgetaucht waren, sucht die Polizei nun nach ihnen. Polizeichef Monroe ließ bekannt geben, dass eine Entführung noch nicht auszuschließen sei.
Der Verdacht wird noch dadurch bestätigt, dass man Blutspuren in der Wohnung der Band gefunden haben soll. Nach unseren Informationen soll dieses Blut von Christian Linke (21), dem Bassisten der Band, stammen. Weiteres wurde noch nicht bekannt gegeben, aber wir gehen davon aus, dass die Polizei schon etwas mehr weiß als sie sagt.
Hinweise können der Polizei gemeldet werden.



Ich musste den Artikel noch zweimal lesen um überhaupt zu glauben was dort stand. Neben dem Artikel prangte ein großes Bild von Panik, das mir sehr gut vertraut war. Ich hatte es auch als Poster in meinem Zimmer hängen. Total geschockt blickte ich von der Zeitung auf, die mir aus den Fingern glitt. Entgeistert starrte ich Larissa an. Endlich sagte sie etwas:,,Omg!" Dann herrschte, wie es mir vorkam, für eine halbe Ewigkeit Stille. Mir wurde schwindelig als ich daran dachte was in dem Artikel stand. Linkes Blut .. Ich begann zu Taumeln und ließ mich lieber schnell in einen Stuhl sinken. ,,Omg", stieß jetzt auch ich hervor. ,,Das ist doch gar nicht möglich! Wie sollen denn 6 Leute auf einmal entführt werden ? Das .. das müssen ja mindestens genauso viele Typen gewesen sein!" Larissa sah mich fragend an. Ja, das hatte ich mir auch schon gedacht. ,,Wir müssen was tun!", stellte ich schließlich fest. ,,Toll! Und was ?"
,,Das weiß ich eben noch nicht .. wir müssen uns halt was überlegen. Irgendwas müssen wir schließlich tun!"
In dem Moment hörte ich eine Autotür knallen und ein paar Sekunden später trat meine Mutter auf die Terasse. Sie lächelte hoch zur Sonne. Als sie uns bemerkte erstarrte ihr Lächeln. ,, Was ist denn mit euch los ? Ihr seht ja aus als ob jemand gestorben ist!" ,,Fast", murmelte ich und reichte ihr die Zeitung, die noch immer auf dem Boden gelegen hatte. Meine Mutter begann verwundert zu lesen. ,,Panik .. ist das nicht die komische Band die überall auf deinen Postern drauf ist?" ,,Panik ist nich komisch!", fuhr ich sie bissig an. ,,Ja ist ja gut, kein Grund direkt so fuchsig zu werden! Naja, ich habe keine Zeit mich damit zu beschäftigen, meinte sie und ging wieder nach drinnen. ,,Wir müssen etwas tun!", wiederholte ich.


Kapitel 2

Nachdem Larissa gegangen war ging ich nach oben in mein Zimmer. Wir waren auf keine Idee gekommen was wir hätten tun können. Naja, was können 2 Mädchen im Alter von 14 Jahren auch tun? Wir wussten gar nichts. Noch nicht mal ob Panik wirklich entführt worden waren. Wir hatten keinerlei Anhaltspunkte und wussten auch nicht wie wir ermitteln sollten. Aber da fiel mir etwas ein: Hatte in dem Artikel nicht gestanden, dass die Polizei vermutlicherweise mehr wusste als sie preisgab? Im Polizeirevier gab es doch sicher schon eine Akte zu diesem Fall! Vielleicht würden wir da ja .. nein! Wie sollten wir denn an die Akte kommen? Es war hoffnungslos. ,,Wir können wohl doch nichts tun", seufzte ich laut. In dem Moment klingelte das Telefon. Ich ließ es ein paar mal klingeln ,damit es nicht so aussah als würde ich einen Anruf erwarten, und nahm dann ab.

Ich ( I ) : Hallo?
Larissa ( L ) : Hey, ich bin's!
I: Larissa ? Du bist doch eben erst gefahren, was ist denn jetz schon wieder los?
L: Wenn ich nerve kann ich auch wieder auflegen! Naja gut. Also, ich hab jetzt ne Idee was wir tun können! Wir müssen uns die Akte schnappen!
I: Was? Was für eine Akte? Wovon redest du ?
L: Na, die Polizeiakte zu dem Fall um Panik!
I: Achso, die Akte. Darüber hab ich auch schon nachgedacht aber .. wie solln wir denn dadran kommen ?
L: Ich hab da schon so nen Plan: Wir geben und einfach als Leute von der Schülerzeitung oder so aus und tun so als ob wir einen Artikel über Polizeiarbeit schreiben. Am Besten wir gehen direkt zu diesem Monroe. Wir müssten ihn nur noch irgendwie ablenken. Hast du ne Idee was wir machen können ?
I: Hmm .. Telefon!
L: Was ?
I: Wir müssen dafür sorgen, dass er einen Anruf bekommt .. am besten etwas was ihn für kurze Zeit weglockt! Zum Beispiel dass irgendwas mit seinem Auto nich stimmt oder so!
L: Ja! Das ist es! Wann startet die Aktion?
I: Moment! Wir brauchen auch noch nen 3. Mann! Der, der anruft!
L: Ich bin mir sicher dass Meryem das übernehmen wird!
I: Vielleicht .. am besten wir fragen sie morgen in der Schule !
L: Ja,okay. Ich muss jetzt Schluss machen. Die Hausaufgaben rufen! *seufz* Ciao bis morgen!
I: Ja, ciao!

Nachdem ich aufgelegt hatte ließ ich mir alles noch mal durch den Kopf gehen. ,,Ob das überhaupt klappt?", dachte ich zweifelnd. ,,Einfach reinspaziern und die Akte stehln .. was is wenn wir erwischt werden ? Die werden uns doch als Entschuldigung nich abnehemn, dass wir nur der geilsten Band der Erde helfen wollten. Ich glaub das is einfach zu gefährlich. Und selbst wenn wir es schaffen .. wenn die Polizei nicht weiterkommt .. was sollen wir denn dann ausrichten ? Ich glaub wir lassen das einfach. Ja, ich werd Larissa morgen sagen dass ich da nicht mehr mitmache!"


Kapitel 3

Fest entschlossen ging ich am nächsten Morgen zur Schule. Als ich ins Klassenzimmer kam wurde ich fast von Larissa umgerannt. ,,Meryem macht es!" Sie schien vor Begeisterung fast zu platzen. ,,Also, wann machen wir's ? Bei mir wär's am besten heute weil morgen-" ,,Warte mal", unterbrach ich sie. ,,Ich wollte dir eigentlich noch was sagen,also-" ,,Kann das nicht bis später warten? Das hier ist ja wohl wesentlich wichtiger!" ,,Aber es geht ja gerade darum! Also, ich wollte sagen ich mach da nich mit! Das ist mir einfach zu gefährlich!" Larissa erstarrte. Dann ging ihr Gesichtsausdruck langsam in Enttäuschung und dann in Wut über. ,,Aber das war doch deine Idee. Du wolltest doch-" ,,Ja ich weiß, aber ich hab mich halt anders entschieden." ,,Und du willst ein Panikfan sein? Du redest den ganzen Tag über Panik und sagst immer dass du alles für sie tun würdest! Und jetzt ? Jetzt hast du wirklich die Möglichkeit ihnen zu helfen, aber du verkriechst dich weil du zu viel Angst hast!" Inzwischen hatte Larissa angefangen zu schreien und alle drehten sich zu uns um. Aber mir war das egal. Sollten sie doch glotzen. ,,Wir können ihnen doch eh nich helfen! Was solln wir denn machen?" ,,Aber wir können's wenigstens versuchen!" Nawid,der 2 Köpfe kleiner war, obwohl er 2 Jahre älter war als wir, kam zu uns und wollte dazwischen gehn: ,,Maan Mädels regt euch mal ab oder klärt das wo-" ,,KLAPPE!", schrien ich und Larissa. Aber gleichzeitig hatte sich Larissa wohl wieder beruhigt, denn mit leiserer Stimme an mich gewandt fragte sie: ,,Also, machst du mit?" Ich wollte erst einfach nein sagen, aber dann entschied ich mich doch anders. ,,Okay,wir ziehn das durch!" ,,Klasse", lachte Larissa und umarmte mich. In dem Moment kam Frau Vonnahme, unsere Klassenlehrerin und wir setzten uns.

In der großen Pause setzten Larissa,Meryem und ich uns auf eine Bank in einer Ecke vom Schulhof, es musste ja nicht jeder unser Vorhaben mitbekommen. Meryem sah mal wieder super aus. Sie hatte sich die Haare schneiden lassen, über ihrer Stirn hing jetzt ein Pony. Nur sie selber war nicht richtig davon überzeugt. ,,Lüg nich!", sagte sie immer wenn man ihr Komplimente machte. ,,Also, was soll ich jetzt genau sagen?" Meryem sah mich an. ,,Ähem - am besten du sagst sowas wie: Jemand will grade ihr Auto knacken oder so. Jedenfalls etwas was ihn erstmal weglockt, sodass wir genug Zeit haben die Akte zu suchen." ,,Gut, klingt ja eigentlich ganz einfach!" Meryem lächelte, was sie noch hübscher machte. ,,Am besten wir treffen uns so um viertel vor vier bei Meryem", warf Larissa ein. ,,Von da aus ist es am kürzesten und dann kannst du auch von dir aus anrufen!" ,,Ist gut." Meryem nickte. Es klingelte und wir gingen rein.
Die Aktion würde starten. Heute nachmittag.



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Is ein bisschen viel drumherum aber ich wollt mal wissen ob euch die Geschichte so schon gefällt weil sonst schreib ich auch nich mehr weiter ^^
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PanikFussel

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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Di März 25, 2008 11:24 pm

Kapitel 4

Es regnete als Larissa und ich bei Meryem eintrafen. Wir gingen den Plan nochmal kurz durch. Ich würde das Gespräch mit dem Polizeichef führn, während sich Larissa im Hintergrund halten sollte und unbemerkt Meryem anklingeln sollte. Das würde Meryems Zeichen sein um anzurufen. Wenn alles glattgehen würde hätten wir das Büro für ca. eine Minute für uns und könnten nach der Akte suchen. Mir war noch immer ziemlich mulmig zumute, als wir rüber zum Polizeirevier liefen. Zum Glück hatte Herr Monroe gerade Zeit, um mit uns ein ,,Interview" zu fürhn.
Er zeigte uns zwei Stühle in der Ecke. Sofort begann ich ihm ein paar Fragen zu stellen. Wenn er antwortete tat ich so, als würde ich mir Notizen in meinem Notizblock machen. Nach ein paar Fragen stand ich auf, damit es nicht so auffiel wenn Larissa ihren Anruf tätigte. Das Telefon ließ nicht lange auf sich warten. Während des Gesprächs machte Monroe einen immer verwunderteren und zugleich auch besorgten Eindruck. Nachdem er aufgelegt hatte, meinte er kurz zu uns er sei bald zurück und verließ dann das Büro. Sofort sprang auch Larissa auf und stellte sich an die Tür. ,,Ich steh Schmiere! Na los, fang schon an zu suchen!" Das ließ ich mir nich zweimal sagen! Ich öffnete den Aktenschrank auf dem in großen Buchstaben ENTFÜHRUNGEN draufstand. Der Schrank war total überfüllt.
,,Das sind zu viele! Das schaff ich doch nie die Richtige zu finden!" ,,Versuch es, die sind doch sicher nach Alphabet sortiert!" Stimmt, jetzt fiel das auch mir auf. ,,P.. P .. ah ich habs!" Sofort fing ich an die Aufschriften durchzugucken.
Aber kein Panik. ,,Los beeil dich, er kommt bestimmt bald zurück!" ,,Die Akte is hier nich!" ,,Dann sieh dadrüben nach,bei dem Schrank wo nichts draufsteht. Vielleicht sind da die drin wo sie nicht wissen um was für ein Verbrechen es sich handelt!" Ich sprang zu dem Schrank auf den Larissa zeigte und öffnete ihn. Tatsächlich! Noch mehr Akten!
In der Mitte war ein Fach, das mit NEU beschriftet war. Ich wühlte mich durch. ,,Er kommt zurück! Ich kann ihn am Ende des Flurs sehn! Er sieht nicht grade begeistert aus! Los beeil dich, spätestens in ner halben Minute ist er da!", schrie Larissa aufgebracht. In Panik wühlte ich weiter. Da war sie! Fall Panik stand auf der Akte. Larissa sprang von der Tür weg und setzte sich wieder auf den Stuhl. ,,Los, mach den Schrank zu, er kommt!" Rasend schnell packte ich die Akte und zog sie aus dem Schrank. Doch was ich nicht geahnt hatte: Ich hatte zu fest gezogen! Alle Akten die über der Panik-Akte gelegen hatten fielen zu Boden. Ich hörte wie die Tür aufging und drehte mich um. Monroe funkelte mich böse an.






Ich will ne Antwort Shocked
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Di März 25, 2008 11:44 pm

Die ist echt hamma *-*
Schnell weiter!!

_________________

Seht ihn nicht ale ein Projekt,
der sein Traum lebt,
seht ihn, als jemand der sein Traum lebt,
und Respekt verdient!
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mi März 26, 2008 12:53 am

Cool dass sie dir gefaellt Very Happy Ich tipp schon die ganze Zeit wie verrueckt xD






Kapitel 5


,,Was zum Teufel machst du da!?" Langsam kam Monroe auf mich zu. Sein Körper baute sich gefährlig vor mir auf.
,,Ich .. ähm..", stammelte ich, aber ich wusste nicht was ich sagen sollte. Die Angst kroch immer weiter in mir hoch. Auf was hatte ich mich da bloß eingelassen ? ,,Die Schranktür stand offen und eine Akte ist rausgefalln. Wir wollten sie aufheben und wieder in den Schrank legen, aber als Jessica die Tür ganz aufmachte fielen die anderen Akten auch heraus", kam Larissa da rettend zur Hilfe. So dankbar war ich ihr noch nie, denn Monroe entspannte sich sofort. ,,Wird auch Zeit dass ich diesen Schrank mal wieder aufräume", meinte er und drehte sich um. Schnell steckte ich die Panikakte unter meine Jacke, hob eine andere auf und wollte sie in den Schrank legen. ,,Ich mach das schon", ging Monroe dazwischen und nahm mir die Akte ab. ,,Am besten ihr geht jetzt!" Sofort stapften wir zur Tür. ,,Stopp!" Wir drehten uns um und schauten Monroe erschrocken an. Hatte er etwa bemerkt dass ich die Ate noch unter meiner Jacke hatte? ,,Ihr habt was vergessen." Er reichte mir meinen Notizblock. ,,Oh danke!" Ich nahm ihn schnell und wir verschwanden. ,,Man war das knapp. Danke, hättest du nicht so schnell reagiert hätte er uns warscheinlich ertappt!"
,,Kein Problem", meinte Larissa lässig. ,,Los, lass uns schnell zu Meryem raufgehn, sie wartet bestimmt schon!"

,,Und?" Sofort als wir die Wohnung betraten fragte Meryem uns aus. ,,Hat alles geklappet? Habt ihr die Akte? Und war er sehr wütend wegen-" ,,Jetzt lass uns doch erstmal reinkommen", meinte Larissa genervt. Ich zog die Akte unter meiner Jacke hervor und stapfte vorraus in Meryems Zimmer. ,,Hier ist sie!", strahlte ich Meryem an. In kurzen Worten beschrieben wir Meryem was passiert war. ,,Wahnsinn! Echt der Oberhammer!" ,,Jaja, jetzt lasst uns endlich in die Akte schaun!" Ich öffnete sie. Mehere Dokumente und Bilder fielen uns entgegen. Zuerst mal Steckbriefe mit den vollständen Namen und auch den Merkmalen von Panik. Dann Bilder der Wohnung und dem Blut, was man ja in der Wohnung gefunden hatet. Mehrere Notizzettel waren einfach nur reingeschoben worden. Aber die Dinge die dort drauf standen waren nicht weiter nützlich. Wir wollten schon aufgeben, als mir eine Fahrkarte auffiel. Sie war in einer Plastiktüte. Offenbar hatte man auch sie am Tatort gefunden. Aber es war gar nicht nur eine Karte. Es waren 2. Die eine reserviert auf den Namen Robert Pleschinger, die andere enthielt keinen Namen. Beide Fahrkarten waren Karten für einen Zug nach Polen, der in 4 Tagen abfahren sollte. ,,Vielleicht bringt es uns weiter wenn wir uns im Internet mal nach diesem Robert Pleschinger umschaun", murmelte Meryem und schaltete ihren Pc ein. Sobald er hochgefahren war öffnete sei den Internet Explorer und gab den Namen des noch unbekannten Mannes in einer Suchmaschine ein. Mehrere Seiten wurden angezeigt. Das meißte nur Müll der sie nicht interessierte. Aber dann kamen sie zu einer Seite, die offenbar die Homepage dieses Roberts war. Dort stand unter anderem, dass er für eine Firma namens Ilunox arbeitete, eine Firma für Schweißtechniken. Unter dem Steckbrief prangte ein Bild von ihm. Ein Allerweltsgesicht mit Allerweltsaugen, Allerweltsnase und Allerweltsmund. Er hatte nichts besonderes an sich. Nur seine ungewöhnlich blond leuchtenden Haare fielen einem ins Auge. Als wir weiter runterscrollten, stießen wir alle einen Schrei aus. Unter dem Foto war in großer roter Schrift zu lesen: Licentia Poetica - Du wirst sterben!
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mi März 26, 2008 1:22 am

Sorry das beim letzten Kapitel paar Rechtschreibfehler drin warn Wink
Jetzt kommt erstmal ein kurzer Text Smile






Kapitel 6


Entgeistert starrten wir auf den Bildschirm. Unter der Schrift befand sich ein weiteres Bild: Linke. Gefesselt an ein dickes Rohr, offenbar war er bewusstlos. Er hatte eine Platzwunde am Kopf. ,,Also ist das Blut doch von ihm", dachte ich. Ich musste schlucken. Langsam merkte ich wie mir übel wurde. Ich wendete mich ab und setzte mich aufs Bett. Ich spürte wie eine Träne meine Wange hinunterlief. Ich hatte Angst. Angst um Linke. Ob wir ihn überhaupt noch retten konnten ? ,,Wir müssen das der Polizei sagen!", platzte Meryem irgendwann heraus. Sie hatte der Schock wohl am wenigsten getroffen. ,,Nein!", erwiderte Larissa sofort. ,,Dann kriegen sie auch raus dass wir die Akte gestohlen haben! Nein, ich schlage vor wir fahren auf eigene Faust zu dieser Fabrik und schaun uns da einfach mal ein bisschen um. Vielleicht finden wir ja auch diesen Robert!" ,,Und was willst du dann zu ihm sagen?", fragte Meryem zweifelnd. ,,Wer hat denn was von mit ihm reden gesagt ?",meinte Larissa und verdrehte die Augen. ,,Wir beobachten ihn einfach ein bisschen. Wir müssen Linke retten! Wenn der Typ diese Drohung wirklich ernst meint dann .. dann bleibt womöglich nicht mehr viel Zeit. Am besten wäre es wir würden jetzt sofort dort hinfahren." ,,Aber es ist schon halb sechs. Ich hab meiner Mutter versprochen heute pünktlich um halb sieben Zuhause zu sein, zum Abendessen", meldete ich mich zu Wort. ,,Ja, ich kann auch nicht, ich muss noch voll viel für die Schule machen", meinte auch Meryem. ,,Aber morgen kann ich nicht! Ich hab nen Termin beim Kieferortophäden", erklärte Larissa genervt. ,,Kannst du den nicht absagen lassen ?",fragte ich. Zögernd antwortete Larissa:,,Na gut. Also treffen wir uns morgen um halb vier wieder hier ? Am besten mit den Fahrrädern! Meryem, guck mal bitte wo die Fabrik liegt." Meryem setzte sich wieder an den Pc. Drei Sekunden meldete sie: ,,Lindenstraße 11 - hey, das ist gar nicht so weit weg, bis zur Lindenstraße brauchen wir mit dem Fahrrad vielleicht eine Viertelstunde, aber mehr auch nicht!" ,,Na also", meinte ich. ,,Das nächste Abenteuer steht an!"
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mi März 26, 2008 12:55 pm

Kapitel 7

Am nächsten Tag regnete es immernoch in Strömen. In der Schule konnten wir uns nicht auf den Unterricht konzentrieren, weil wir die ganze Zeit nur an unser Vorhaben am Nachmittag denken konnten.
Besonders hungrig waren wir auch nicht, weswegen ich sogar keinen Hunger auf Pfannkuchen hatte, die meine Mutter gemacht hatte. Als wir uns schließlich um kurz vor vier der Lindenstraße näherten, stieg die Spannung immer mehr und ich bereute es plötzlich, dass ich nichts gegessen hatte. Als wir die Fabrik erblickten, bogen wir ein paar Häuser weiter in eine Häusernische ein. Dort stellten wir unsere Fahrräder ab. Zu fuß näherteten wir uns der Fabrik. Zur Straße hin gab es ein großes Tor, das auch offen stand. Da zwei Leute dort standen, versteckten wir uns schnell hinter ein paar Büschen und krochen versteckt immer näher an das Tor heran. Der vom Regen nasse Boden war jetzt nur noch Schlamm. Fast wären wir an einer besonders rutschigen Stelle ausgerutscht, aber wir konnten uns gerade noch so festhalten. Bei näherem Hinsehen erkannten wir auch einen der Typen. Es war Robert. Er unterhielt sich erregt mit einem anderen Mann. Es sah schon fast so aus als ob sie streiten würden. Robert hatte einen blauen Overall an, scheinbar seine Arbeitskleidung. Der Mann, der ihm gegenüber stand, hatte muskulöse Arme und sah nicht gerade schwach aus. ,,Der hätte durchaus das Zeug das Zeug dazu 2 Leute auf einmal zu entführen", dachte ich. ,,Vielleicht ist die zweite Fahrkarte für ihn gedacht? Vielleicht hat er zusammen mit diesem Robert und noch anderen Leuten Panik entführt?" Tausend Fragen schwirrten mir im Kopf herum. Aber meine Gedanken wurden von dem Mann unterbrochen, denn er hatte inzwischen angefangen zu schreien. ,,Du Trottel! Wie kann man nur so doof sein und die Fahrkarten verlieren? So finden die uns doch sofort! Ich hab echt kein Bock auf Stress mit den Bullen! Also mach dass du den Typen hier wegkriegst. Bring ihn doch dahin wo die anderen auch sind!" ,,Olaf, bitte etwas leiser, ja?! Muss ja nicht jeder mitbekommen, der hier vorbeigeht, was so in deinem Keller rumliegt." Larissa,Meryem und ich sahen uns an. Das was wir gerade gehört hatten klang doch alles sehr verdächtig. Was meinte dieser Olaf mit ,,den Typen hier wegschaffen" ? Meinte er etwa Linke ? Lag er im Keller ? Und wenn das wirklich Linke im Keller war .. wo waren die anderen ? Unsere Frage sollte gleich beantwortet werden.
,,Wo hast du die anderen denn eigentlich hingebracht?", fragte Olaf nun. In dem Moment donnerte es gewaltig und sie zuckten zusammen. Aber durch den Donner konnten sie auch nicht verstehen, was Robert gerade gesagt hatte. ,,Mist", stieß Larissa laut hervor. Sofort klatschte sie sich erschrocken die Hand vor den Mund. Wir drei waren mucksmäuschenstill. Durch den Busch sahen wir, wie die beiden Männer sich umguckten, und wie Olaf dann auf den Busch zukam. ,,Scheiße", dachte ich. ,,Jetzt isses aus!"
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mi März 26, 2008 2:10 pm

Ich will Antworten sonst schreib ich nich weiter Shocked xD
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mi März 26, 2008 5:20 pm

die ist ja richtig cool.... cyclops cyclops cyclops WOW... affraid WEEEIIIIITTTEEEERRRRRRRRR Sad Sad Very Happy Very Happy Surprised What a Face
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mi März 26, 2008 6:19 pm

Kapitel 8

Alle drei hielten wir noch den Atem an und bewegten uns nicht, während Olaf immer weiter auf uns zu kam. Wir rechneten schon mit dem schlimmsten, als etwas Unglauliches passierte. Neben uns sprang plötzlich eine Katze aus dem Gebüsch. Sie sprang direkt auf Olaf zu. Dieser blieb stehn, scheuchte sie weg und drehte sich dann wieder um. Während er zu Robert zurückstapfte schrie er :,,War bloß ne Katze!" Erleichtert atmeten wir aus, jedoch nicht zu laut, so viel Glück würden wir bestimmt nicht noch ein zweites Mal haben. Robert ging nun ziemlich schnell die Einfahrt hinunter und für in einem alten Opel weg. Ich merkte mir das Kennzeichen. Auch Olaf entfernte sich nun in das Innere der Werkstatt, und wir konnten sehn, das er hinter einer Tür verschwand. Nachdem wir sicher waren, dass uns niemand beobachtete, schlichen wir nacheinander zur Tür hinter der Olaf verschwunden war. Eine Treppe führte nach unten. Leise stiegen wir sie hinunter. Wir wussten nicht was uns dort erwartete, aber wir mussten es herausfinden. So eine Chance würden wir nie wieder bekommen. Immer weiter führte uns die Wendeltreppe, bis wir schließlich unten ankamen. Wir standen in einem dunklen Gang. Weiter hinten machte er einen Knick und dort leuchtete Licht. Wir näherten uns langsam dem Licht. Als wir um die Ecke guckten sahen wir gerade noch, wie Olaf mit einer Flasche Wasser in einem Raum auf der Linken Seite des Ganges verschwand. Wir hörten seine gedämpfte Stimme zwar nur schwach, aber konnten immerhin ein bisschen was verstehen. ,,Hier! Los trink! So schnell bekommst du nichts mehr! Wenn du's überhaupt noch erlebst dass du noch was zu trinken kriegst! Hoffentlich schafft Robert dich bald weg hier!" Wir hörten wie jemand stöhnte und über den Boden rutschte. Kurz danach kam Olaf wieder raus, stellte die Flasche neben die Tür, schloss diese ab und kam dann auf uns zu. Panisch versuchten wir ein Versteck zu finden. Da entdeckte ich ein paar Kisten die an der Wand standen und hinter denen genug Platz für uns sein würde. Gerade noch rechtzeitig zog ich die andern Beiden mit dahinter. In dem Dämmerlicht sah Olaf zum Glück nicht Larissas Bein, das für einen Moment noch hinter den Kisten hervorlugte. Wir hörten Olaf die Treppe hochgehen, und dann ging die Tür oben zu. Wir kletterten aus unserem Versteck und gingen zu der Tür, an der Olaf eben gestanden hatte. Es war eine feste Eisentür. Die würden wir besimmt nicht aufbrechen können. ,,Hallo?", fragte ich, so dass, wie ich vermutete, mein Rufen gerade so auf der anderen Seite der Tür zu hören war. Wieder erklang nur ein Stöhnen. ,,Wir müssen darein!", meinte Larissa aufgeregt. ,,Aber wie denn? Die Tür is verschlossen. Ohne Schlüssel kriegen wir die nich auf!" ,,Lasst mich mal", drängte Meryem sich dazwischen. Sie holte etwas aus ihrer Jeanstasche und machte sich an der Tür zu schaffen. Es dauerte eine Weile, aber irgendwann machte es KLICK.
,,Wo hast du das denn gelernt?", fragte ich bewundernd. ,,Tut jetzt nichts zur Sache. Los, lasst uns reingehn! Ich geh vor." Langsam öffnete sie die Tür. Der Anblick war einfach nur erschreckend.


Kapitel 9

Es war alles so wie auf dem Foto. Ein kaltes und graues Kellergemäuer. Überall tropfte Wasser von den Wänden, und in den Ecken hingen große Spinnennetze. Eine wirkliche Bruchbude. In der hintersten Ecke, dort wo so gut wie gar kein Licht hinkam, saß eine Gestalt. Zusammengekauert und dunkel. Als sie näher herantraten, sahen sie dass es Linke war. Mit der Platzwunde am Kopf und an das dicke Rohr gefesselt. Wir beugten uns über ihn. ,,Linke?", fragte ich flüsternd. Er bewegte sich. Wenigstens etwas. Verwirrt blinzelte er. ,,Nein, lassen sie mich in Ruhe", stammelte er, und sank danach direkt wieder in sich zusammen. ,,Der is völlig neben der Spur. Wir müssen ihn hier wegbringen! Wer weiß was die hier noch mit ihm machen!" Wieder versuchte ich mit ihm zu reden. ,,Linke, wir wolln die helfen! Los, wir müssen hier raus!" ,,Was? Ihr wollt mir helfen?", fragte Linke blinzelnd. ,,Wie seid ihr denn hier reingekommen? Und .. wie wollt ihr mir helfen? Ist der Typ nicht da ?" ,,Doch .. wie wir dir helfen wollen ist uns noch nich ganz klar, aber wir schaffen das schon. Kannst du aufstehn?" ,,Nein, ich bin doch gefesselt und außerdem viel zu schwach ,ich spür meine Beine schon gar nicht mehr. Aber .. wieso seid ihr hier ? Ihr seid doch höchstens 15. Warum macht die Polizei das nich?" ,,Dazu war keine Zeit", meinte Meryem nervös und holte wieder etwas aus ihrer Tasche. Ein kleines Schweizer Taschenmesser. ,,Du bist echt auf alles vorbereitet oder?", fragte ich. ,,So ziemlich", murmelte Meryem und begann das Seil, mit dem Linke gefesselt war durchzuschneiden. Nach ein paar Minuten hatte sie es endlich geschafft. Linke stöhnte und versuchte sich aufrecht hinzusetzen. Larissa stützte ihn. ,,Danke", murmelte er irgendwann. ,,Keine Zeit zum Ausruhn", sagte ich bestimmt. Dann wandte ich mich an Larissa. ,,Hilf mir mal Linke hochzukriegen. Wenn er nicht alleine laufen kann müssen wir ihm halt helfen." Zusammen stemmten wir ihn hoch und schoben ihn zur Tür. Er hatte leichte Gleichgewichtsstörungen und kam ins Schwanken, als wir die Treppe hochstiegen. Mit vereinten Kräften mussten wir ihn stützen, damit er nicht hinunterstürzte.
Als wir an der letzten Stufe angekommen waren, ging er schon etwas sicherer. Vorsichtig öffnete ich die Tür einen Spalt und lugte hindurch. Niemand war zu sehen. Ich sah mich um. Nur ungefähr 5 Meter weiter stand ein Stapel mit Paletten. Ich bedeutete den anderen mir zu folgen und trat dann vor die Tür. Ich wartete eine weitere Sekunde, bevor ich hinter den Stapel flitzte. Die Anderen folgten mir im Schlepptau. Von hier aus waren es ungefähr 20 Meter bis zum Tor. ,,Auf gut Glück", meinte ich und rannte los. Ich sah, wie die anderen hinter mir herrannten, Linke als letzter. Und dann nahm ich noch eine andere Bewegung wahr. Sie kam von meiner rechten. Eine Tür ging zu. Und dann sah ich Olaf, wie er auf uns zu stürmte. ,,Hey, bleibt stehn!" Ich wich ihm aus, aber stattdessen packte er Meryem und zerrte sie weg vom Tor. Sofort blieben wir stehn. ,,Lassen Sie sie los!", schrie Larissa, aber Olaf hörte nicht. Er zerrte Meryem immer weiter bis zur Kellertür. Bevor er die Tür öffnen konnte, rannte ich zu ihnen und versuchte krampfhaft, sie zu befreien. Auch Meryem selber trat und kratzte ihren Gegner. Nun kam uns auch Larissa zur Hilfe. Linke blieb weiter hinten. Doch dann kam auch noch Robert wieder, und jetzt hatten wir erst recht keine Chance mehr. Zusammen waren sie zu stark.

Kapitel 10

Dachten wir. Aber wir rechneten nicht damit, dass Linke sich inzwischen wieder ein bisschen besser fühlte. Er stürzte sich auf Robert und brachte ihn zu Fall. Olaf wurde dadurch kurz abgelenkt, und Meryem nutzte die Gelegenheit um ihm mal so richtig ihn die Hand zu beißen. Er lockerte seinen Griff und machte ein schmerzverzerrtes Gesicht.
Meryem konnte sich befreien und zusammen rannten wir zu Linke und Robert, die sich am Boden wälzten. Aber ein Schlag in den Nacken und Robert war bewusstlos. Sofort stand Linke auf und wollte uns hinterherrennen, aber da kam Olaf. Zum Glück stolperte er über Robert und fiel. Wir rannten und rannten, bis wir bei den Fahrrädern waren. Dann fuhren wir und fuhren (xD), mit Linke auf meinem Gepäckträger, zu mir nach Hause weil meine Mutter nicht da war. Wir setzten uns alle aufs Sofa und tranken die Limo, die ich vorher aus dem Kühlschrank geholt hatte. Dann sahen wir Linke erwartungsvoll an. Nachdem er ausgetrunken hatte ließ er sich in die Kissen sinken. ,,Danke nochmal Mädels. Aber: Warum zum Teufel hat die Polizei mich nicht geholt? Und wie seid ihr darein gekommen?" Wir erzählten ihm alles was bis dahin passiert war. Nachdem wir zu Ende erzählt hatten meinte Larissa: ,,Und jetzt bist du dran!" ,,Ja! Was ist passiert? Und wo sind die anderen? Wir wollen erst alles wissen bevor wir zur Polizei gehen, sonst erfahren wir hinterher gar nichts mehr!" ,,Ok .. also, das war so", begann Linke. Er erzählte, dass es am Samstagmorgen, kurz nach dem Frühstück, an der Tür geklingelt haben soll. David sei an die Tür gegangen. Man hörte nur einen kurzen Schrei und dann nichts mehr. ,,Wir waren alle auf unseren Zimmern, um uns fürs Fotoshooting fertig zu machen", ergänzte er. ,,Naja, ich und Timo kamen gleichzeitig aus unseren Zimmern um zu gucken was los war. Da sahen wir dass David auf dem Boden lag. Über ihm stand ein Mann mit einer Spritze in der Hand, und hinter ihm kamen noch drei weitere Leute rein. Dieser Typ, mit dem ich eben gekämpft habe, der war auch einer von ihnen. Die anderen kenn ich nich. Einer von ihnen meinte jedenfalls zu dem mit der Spritze: ,Das ist nicht Christian, du Trottel!' Inzwischen waren auch alle anderen auf dem Flur und guckten mich verdutzt an. Naja und dann ging alles ganz schnell. Wir schrien sie an, was sie mit David gemacht hätten, und ohne dass wir hätten protestieren können haben sie Jan und Juri auch betäubt, weil die sich zu stark gewehrt haben. Franky,Timo und mich haben sie niedergeschlagen. Ich hab nur noch mitbekommen wie sie gesagt haben, dass sie die anderen in ,Das Spinnenhaus' bringen wollten. Ich weiß auch nicht was das bedeuten soll. Und ab da hab ich die anderen nicht mehr gesehn. Ich bin erst da unten in dem Keller wieder aufgewacht. Das war echt kein schönes Erlebnis", schloss er schließlich.
Einen Moment war es still. ,,Wow", murmelte ich. ,,Wir müssen zur Polizei gehn. Dann können sie Robert fest nehemen." ,,Nein, keine Polizei!", schrie Linke plötzlich aufgebracht. ,,Wenn die Typen merken, dass wir die Polizei eingeschaltet haben, wer weiß was sie dann mit den anderen machen. Wir müssen ihnen alleine helfen! Wenn ihr mir helfen konntet dann können auch sicher den anderen helfen." ,,Aber du hast doch gefragt warum wir nicht die Polizei geholt haben!" ,,Ja, aber nur weil ich geschockt und noch nicht ganz bei mir war!" ,,Ok", meinte ich schließlich. ,,Du willst also, dass wir auch weiterhin alleine ermitteln ?" ,,Ja", antwortete Linke sofort. ,,Na gut .. Spinnhaus .. Was könnten die damit gemeint haben ?" ,,Vielleicht irgendein Lokal?", vermutete Larissa. ,,Möglich", stimmte Meryem ihr zu. ,,Also ich kenn kein Lokal das Spinnenhaus heißt", meinte Linke zweifelnd. ,,Vielleicht auch nicht direkt Spinnhaus", murmelte ich. ,,.. vielleicht meinten sie auch das Casino - The Spiderhouse!"
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mi März 26, 2008 7:51 pm

Kapitel 11

Es hatte endlich aufgehört zu regnen. Linke, Larissa,Meryem und ich waren noch am selben Tag zum Casino aufgebrochen. Linke hatte sich eine Mütze und eine Sonnenbrille aufgesetzt, damit er nicht so leicht zu erkennen war, wer weiß, wem sie so begegnen sollten. 20 Minuten brauchten wir mit dem Bus bis zum Casino, denn es lag eher außerhalb der Stadt. Um kurz vor sechs kamen wir endlich an. Das Casino war noch nicht so doll besucht. An der Tür war ein Schild angebracht, auf dem stand: Mitspielen erst ab 16 Jahre gestattet! Ob das wohl hieß, dass man unter 16 Jahre das Casino auch nicht betreten durfte? Wenn ja brachen wir jetzt halt eine Regel. Im Casino war es bis auf das Gebimmel der Maschinen leise. An einem Tisch in der Ecke begann gerade eine Pokerpartie. Wir sahen uns um. Hinter der Bar war niemand zu sehen, aber eine Tür, die offenbar zu einem Hinterzimmer führte, stand offen. Aus ihm drang eine laute Stimme. Als wir uns näher an die Tür schlichen, konnten wir alles gut verstehen. ,,Mensch Robert, wie konnte das denn bitte passieren ? He ? Was mach ich denn jetzt mit den anderen ? Erst meinst du es ist keiner zu Hause außer ihm, dann sind die doch zu sechst und wir müssen alle mitnehmen und jetzt auch noch das ! Verdammt ! Schaff die anderen Typen hier weg ! Warum sollte ich die jetzt noch hier festhalten ? Ich hab keine Verwendung für die und um sie laufen zu lassen wissen sie zu viel ! Also, kümmer dich gefälligst darum!" Man hörte wie ein Hörer eingehängt wurde. Schuhe näherten sich der Tür, und wir verschwanden schnell im Klo. Im Mädchenklo, wie Linke feststellte (xD). Der Typ rief den Leuten am Pokertisch zu, dass er kurz mal rausgehen würde und in ca. 5 Minuten wieder da sein würde. Als er aus der Tür raus war, platzte Linke heraus: ,,Der Typ war auch dabei! Ich hab ihn an der Stimme erkannt!" ,,Okay .. das hat sich so angehört als ob David und die anderen hier irgendwo sind! Los, lasst uns suchen. Wir haben nicht viel Zeit. Meryem und ich gehen oben suchen, Jessica du gehst mit Linke in den Keller", teilte Larissa ein. ,,Och nee, ich hab endgültig genug von Kellern! Aber ich tu's für die andern!",meinte Linke. Ein richtiger Held eben (^^). Ohne lange zu zögern gingen wir raus vor die Tür und Meryem und Larissa rannten leise die Treppe nach oben, Linke und ich in die andere Richtung. Gut, niemand hatte was bemerkt. Unten angekommen sahen wir erstmal gar nichts. Ungefähr 20 Sekunden brauchten unsere Augen um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Wertvolle Zeit. Wie lange würde is wohl dauern bis der Typ wiederkam ? Langsam tasteten wir uns an der Wand entlang. Vorbereitet darauf, das jeden Moment etwas Überraschendes passieren würde.
Plötzlich stammelte Linke: ,,Oh nein .. das ist .. "


Zuletzt von PanikFussel am Mi März 26, 2008 8:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mi März 26, 2008 7:52 pm

Was ist da wohl Shocked Question xD

Ratet doch mal Very Happy
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   So März 30, 2008 8:34 pm

Ich warte immernoch auf Antworten Sad
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mo März 31, 2008 8:00 pm

Dann schreib ich halt nich weiter Sad
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Mo März 31, 2008 9:12 pm

PanikFussel
unterlass bitte die Doppelposts,
es gibt eine schöne Edit-Funktion!

Ich finde die Geschichte toll!!
Bitte schnell weiter!

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und Respekt verdient!
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BeitragThema: Re: Spurlos verschwunden   Di Apr 01, 2008 3:29 pm

Kapitel 12


,,Das ist David's T-Shirt! Das hatte er Samstag an!", sagte Linke geschockt und hob das Kleidungsstück auf. Gleichzeitig entdeckten wir die Blutflecken auf dem Stoff. ,,Oh nein", flüsterte ich, ,,hoffentlich kommen wir nicht zu spät." ,,Nein, das kann nicht sein, der Typ hat eben am Telefon so geklungen als ob alle noch leben würden. Er ist bestimmt nur verletzt.", blieb Linke realistisch. ,,Los, lass uns weiter suchen, ich hab das Gefühl, dass wir ganz nah dran sind." Wir gingen immer weiter in das bedrohliche Dunkel. Plötzlich stießen wir gegen eine Wand. ,,Hier gehts nicht weiter", stellte ich fest. ,,Das ist eine Sackgasse!"
,,Aber das kann nicht sein!", sagte Linke verzweifelt und mit lauter Stimme. ,,Wir haben uns immer weiter an der Wand nach vorne getastet, da müsste uns eine Tür doch aufgefallen sein!" ,,Aber es ist so! Das ist eine Sackgasse, es geht nirgendwo mehr weiter!" ,,Du hast Re-" In dem Moment ertönte ein Schrei. Es hörte sich ganz schwer nach Meryem an .. ,,Was war das?", fragte ich schwer keuchend in die Dunkelheit. Plötzlich wurde mir unendlich kalt. Aber warme Hände tasteten nach mir und zogen mich mit den dunklen Gang zurück zur Treppe. Als wir nach oben gingen, ließ Linke mich wieder los um schneller hochlaufen zu können. Oben angekommen sahen wir, dass das Casino inzwischen besser besucht war, aber keiner schien sich sonderlich für den Schrei zu interessieren. Wir drehten nach rechts um und sprinteten mit großen Sprüngen die Treppe nach oben. Drei Zimmer gab es hier, und eine Treppe die noch weiter nach oben führte. Unter einem der Türspalte drang Licht hervor. Vorichtig legte ich mein Ohr an die Tür. Nichts war zu hören. Fest entschlossen öffnte ich sie und trat in den Raum, der dahinter lag, dicht gefolgt von Linke. Auf dem Boden saßen Meryem und Larissa. Beide gefesselt und geknebelt. Meryem war bewusstlos. Als Larissa mich erblickte zappelte sie wild und schüttelte den Kopf, doch es war bereits zu spät. Hinter uns fiel die Tür zu, und als wir uns umdrehten, stand dort der Typ, der eben telefoniert hatte. In der Hand hatte er eine Waffe. ,,Ah, wollt ihr euren Freunden Gesellschaft leisten?", fragte er dreckig grinsend. ,,Und wen haben wir denn da? Bist du Robert abgehauen, wie? Hast du es vermisst gefangen gehalten zu werden oder warum bist du wieder hierher gekommen? Lange wirst du jetzt wohl sowieso nicht mehr leben!" Er lachte noch dreckiger. ,,Ach halten sie doch ihre Klappe!", fuhr Linke den Typen bissig an. Dessen Lachen erstarb, und sein Gesichtsausdruck wurde wütend. ,,So, Bürschchen ? Du willst doch nicht etwa frech werden?" Er ging bedrohlich auf Linke zu und schubste ihn in die Ecke in der auch Larissa und Meryem lagen. ,,Hey! Lassen sie ihn in Ruhe!", schrie ich dem Typen ins Gesicht, doch als Antwort wurde auch ich zu Boden geworfen. Wieder grinsend meinte er nur: ,,Und nun kann der Spaß erst richtig beginnen!"


Kapitel 13

Aus einer Ecke holte er einen Benzinkanister, der mir vorher gar nicht aufgefallen war. ,,Was haben sie vor?", fragte Larissa mit zittriger Stimme. ,,Klappe", zischte der Typ, wärend er das Benzin über all im Raum verteilte. Ich ahnte etwas. Scheinbar auch Linke, denn er fragte: ,,Sie wollen doch nicht etwa-" ,,Doch das will ich", sagte der Typ immernoch zischend. Ich spürte wie etws warmes meine Wange runterlief. Warum musste es nur so enden? Jetzt würden sie alle sterben. Warum gerade so? Inzwischen roch es in dem kleinen Raum schrecklich nach Benzin. Der Geruch zog mir in die Nase und es fühlte sich an als ob sich meine Lunge zusammenziehen würde. Plötzlich fiel mir auf, dass ich immer noch nicht wusste, wie der ,,Typ" eigentlich hieß. ,,Wie heißen sie eigentlich?", fragte ich deswegen frei heraus. ,,Da du ja sowieso keine Gefahr mehr sein wirst: Mein Name ist Georg Ullrich. Und jetzt halt gefälligst die Klappe!", kam die bissige Antwort. Georg nahm eine Feuerzeug aus der Tasche und ging damit zur Tür. Er drehte sich noch einmal um und zischte: ,,Viel Vergnügen! Und falls es zu heiß wird: Pech gehabt!" Lachend ließ er mit dem Feuerzeug eine Flamme über dem Benzin rumtanzen. Dann warf er es in die Benzinpfütze, die er bis kurz vor die Tür geführt hatte und schloss die Tür hinter sich ab. Die Flamme bewegte sich rasend schnell auf sie zu. Ein kleiner Tisch und ein dazugehöriger Stuhl fingen ebenfalls schon an zu züngeln. In panischer Angst rückten Linke,Larissa und ich in die hinterste Ecke des Raumes, wobei wir Meryem mitzogen. Ich wollte Larissa eigentlich noch fragen was Georg mit Meryem gemacht hatte, doch dazu war ich viel zu geschockt. Ich sah nur die gelben und roten Flammen, wie sie in dem Zimmer umhertanzten und ein Möbelstück nach dem anderen in Brand steckten. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass ich eben noch gefroren hatte. Denn jetzt ließ die sengende Hitze mich schwitzen. Und noch mehr Angst bekam ich, als ich vor Schreck etwas sah: Meryems Hose hatte angefangen zu brennen!





Antworten sonst schreib ich nich weiter !!
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